Verena Richter Art

Nur manchmal frage ich mich: Wenn die Dinge laufen, ja wohin laufen Sie?

»Verena Richter […] kann aus scheinbar unbedeutenden, alltäglichen Begebenheiten Geschichten machen. Mit unbewegter Miene und abgründigem Witz.«

Süddeutsche Zeitung

»Verena Richter spießt den Zeitgeist auf.«

Mittelbayerische Zeitung

»Subversiver Humor«

Donaukurier

»Ein Abend für alle, die Sprache gern tanzen sehen.«

Donaukurier

»[…] ganz anderer Art sind die intelligenten und gekonnten Wortspielgedichte von Verena Richter. Ihre locker vorgetragenen Zungenbrecher […] sind humorvolle Kunstwerke, die von echtem Dichterhandwerk zeugen […].«

Landsberger Tagblatt

»Unerhörte Virtuosität, oder unerhörte Interpretation oder auch unerhörte Musik wird bei einem Aufsehen erregenden Konzert gerne gesagt und geschrieben, aber so sehr wie beim Abend von Verena Richter […] treffen diese Bezeichnungen für begeisternd Außergewöhnliches nur selten zu.«

Süddeutsche Zeitung

»Verena Richter ist eine Dichterin [...], die ihr ausgeprägtes Sensorium für die Zartheit der Dinge in lyrische Kleinode zu verwandeln vermag.«

Süddeutsche Zeitung

Aktuelle Projekte

Sofa sitzend

Mit ohne Dietmar

Kabarett
Es gibt eine Stelle, da wo man mit dem Epiliergerät nicht mehr hinkommt, dort wo neulich das Mettwurstbrot hinter den Herd gefallen ist, so ein verlassener Flecken in der Südsee, an der ist jeder auf ganz unverwechselbare Weise Mensch, nackt und voll unstillbarer Bedürfnisse.
Frisch geduscht!

Frau Richter liest und macht mit Herrn Burgmayr Musik

Lesungen
Frau Richter liest und macht mit Herrn Burgmayr Musik. Der Rest ergibt sich.

Schön, dass ihr auf meiner Seite gelandet seid!

Seit ich denken kann, schreibe ich Täkste. Vielleicht hab ich auch erst geschrieben und dann gedacht. Manchmal die bessere Reihenfolge um überhaupt mit irgendwas anzufangen.
»Die kleine Schuppenflechte« war der erste eigene Täkst, mit dem ich mich auf eine Bühne getraut habe. Ich war 20 und irgendeine unentwirrbare Fügung hatte mich zum Musikstudium nach Osnabrück gebracht. Vor Aufregung bin ich dreißig Tode gestorben, aber es wurde dann doch der zweite Platz bei diesem ersten Poetry Slam. Der Anfang war gemacht!
Seitdem habe ich alle möglichen Auftritte gehabt, als Musikerin, als Schauspielerin, als Kabarettistin, ich habe in großen und kleinen Theatern gespielt, im Fernsehen, im Gefängnis, im Schwimmbad und auf der Kuhweide. Das war auch Gott sei Dank das einzige Mal, dass ich ausgemuht wurde.
Vor ein paar Jahren habe ich angefangen zu komponieren und Theaterstücke zu schreiben. Mein Stück »Der König, der alles hatte« war für den Retzhofer Dramapreis nominiert und wurde im Theater Next Liberty in Graz uraufgeführt.
Zur Zeit stehe ich mit meinem ersten Solo-Programm »Mit ohne Dietmar« auf der Bühne. Und ich würde euch empfehlen: Schaut es euch unbedingt an, es ist wirklich der Hammer! (Hab ich das jetzt wirklich geschrieben?! Wurscht …) Außerdem brauche ich in absehbarer Zeit eine Orangerie für meinen kleinen Feigenbaum und die kostet Geld.
Das da unten ist übrigens Schelmi. Wenn ihr mit dem Mauszeiger über ihn streichelt, schenkt er euch ein Herz. Und das kann man ja immer gebrauchen.

Dinggedicht No. 91

Dinggedichte
Ich bin die Violine. 
Tutti, tutti seitenlang, 
und ich: stradiwart und stradiwart … 
Wann beginnt endlich mein Solopart?! 
(Könnt ja zwischendrin mal überlegen 
dem Vordermann am Stuhlbein sägen.)

Dinggedicht No. 198

Dinggedichte
Ich bin das Buffet.
Avocadoschnee, Limonadenkleehäppchen,
Bowlengenipp- und Ellenbogen in Rippchen
und am Schluss bleiben nur ein petit fou,
ein Krümel im Ausschnitt und du.

Dinggedicht No. 201

Dinggedichte
Ich bin der Tatendrang
ich fang gleich an,
gleich fang ich an …
(Doch davor dreh ich noch drei Runden
mit meinen Schweinehunden.)
Ein Märwaidsmännchen

Ein Märwaidsmännchen

Märchen
Ein Sitz hast vor einem Gras und baumt, die Zwitschern vögeln. Baumer dem Hintern fuchst eine Lauer. Abseits jägert sich eine Pirsch heran, die Lade geflintet, momentend auf den wartigen Passen.
Lampe

Dinggedicht No. 7

Dinggedichte
Ich bin die Lampe,
Leuchtlichtluder
Hell-Dunkel-Schlampe.
Mach mich an,
dann werde ich heiß
und wahre die Fassung,
solang die Spirale nicht reißt.

Dinggedicht No. 160

Dinggedichte
Ich bin die Ablenkung
und bin allgegenwärtig.
Drum fängst du immer alles an
und machst es dann nicht fert
Rhabarber

Dinggedicht 197

Dinggedichte
Ich bin der Rhabarber,
und hätt ich eine Silbe mehr,
dann wär ich noch rhabarberer.

Aus dem Laden

Dinggedichte 1–100

Dinggedichte 1 – 100

Die ersten 100 Dinggedichte auf 68 Seiten in der praktischen Halbeschinkenbrettchengröße, immer dem Reim auf den Versen und aus garantiert philologischem Anbau – verschönert jede Staubablage.
Taschenbuch, 68 Seiten, ISBN 978-3-00-050189-0, Fliegenzilp Verlag 2014
DIN A6 10,5 x 14,8 cm
11,90 €
Postkarte Weißwurst

Weißwurst Postkarte

Die Weißwurst, hier als Halbakt im Gaze vertüllt – so viel Grazie hätte man ihr nicht zugetraut.
DIN A6 10,5 x 14,8 cm
1,50 €
Dinggedichte101–200Cover

Dinggedichte 101 – 200

Und es geht weiter: Dinggedichte 101-200. Ein Buch voller Dinge, Dinge die zur Sprache kommen wollten. In den Fällen, in denen sie es nicht wollten, ist die Sprache zu ihnen gekommen. Im Übrigen trägt die Dame dieses Jahr Reime. Der Herr auch.
Taschenbuch
DIN A6 10,5 x 14,8 cm
11,90 €

Termine

19.30 Uhr
27. Apr. 2026
Mixed-Show

Blickpunkt Spot

20.00 Uhr
07. Mai 2026
Mixed-Show

Puchheimer Lesebühne

19.30 Uhr
10. Mai 2026
Mixed-Show

Schwabinger Schaumschläger

20.00 Uhr
17. Mai 2026
Lesungen

Spiegeleier & Konfetti | Mit Severin Rauch PREMIERE!